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3. April 2002:

SPD war im Wahlkreis 2 unterwegs

Mittwoch, 3. April 2002

Jülicher SPD war im Wahlkreis 2 unterwegs

Jülich. Die schon traditionelle, jährlich wiederkehrende Begehung des Wahlkreises 2 der SPD in Jülich (Am Wallgraben, Berliner Straße, Mannheimer Str., Artilleriestr., Franziskus-, Robert-Koch- und Röntgenstraße) fand vor Kurzem wieder unter reger Beteiligung der Anwohner statt. Begleitet wurde der SPD- Betreuer des Wahlkreises, Dirk Eickenhorst, durch mehrere Stadtverordnete und sachkundige Bürger, so daß Fragen, Anregungen und Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger vor Ort aufgenommen werden konnten.

Bei der Begehung der Straße "Am Wallgraben" fiel vor allem der beklagenswerte Zustand der ersten vier Wohnhäuser (von der Kurfürstenstraße aus gesehen) auf. Zu einem guten Teil sind diese "Wohnruinen" nicht mehr bewohnt, und es wurde seitens der Bürgerinnen und Bürger gefragt, ob und wann diese Häuser abgerissen werden, und ob evtl. dort eine Augenklinik enstehen solle, wie ein Gerücht besagt. Der Zaun, der diese Gebäude von der Kurfürstenstraße trennt, ist stark beschädigt, und sollte schnellstens repariert werden.

Ebenso fiel auf, daß der Wallgraben der Zitadelle selbst durch Müll stark verunreinigt ist. Viel gravierender jedoch ist die drohende Unfallgefahr für spielende Kinder (oder streunende Haustiere) im Zitadellengraben, denn dort befindet sich ein Einstieg in einen Schacht, der bequem über einen Trampelpfad zu erreichen ist, und in keiner Weise abgesichert ist. Hier muß die Stadt schnell handeln, um schlimmere Folgen zu verhindern.

Auf der Berliner Staße wies ein Bürger darauf hin, daß zwar im letzten Jahr das Bushäuschen an der Grundschule gereinigt wurde, aber nach wie vor die fehlenden Sitzflächen und der hier erforderliche Papierkorb nicht angebracht wurden.

Die Fußgängerüberwege an der oberen Artilleriestraße wurden nach der Erneuerung der Verschleißdecke nicht mehr markiert, was aber im Interesse der Fußgänger (Es handelt sich hier schließlich um einen Schulweg) nachgeholt werden muß. An der unteren Artilleriestraße bedauern einige Anwohner, das die Sträucher im "Trommelwäldchen" sehr hoch gewuchert sind, und mittlerweile im Sommer für unerwünscht viel Schatten sorgen.

Der Kinderspielplatz an der Röntgenstraße macht auch in diesem Jahr einen eher trostlosen Eindruck, und die Reste eines abmontierten Spielgerätes erwiesen sich während der Begehung als gefährliche Stolperfalle.

Zu guter Letzt musste leider festgestellt werden, daß der Fußballplatz an der Röntgenstrasse einer Mondlandschaft mehr ähnelt denn einer Sportstätte. Hier hat die "Sportplatzkomission" der Stadt wohl etwas übersehen. Da dieser Platz kaum mehr benutzt werden kann, und eine Wiederherstellung wohl zu kostspielig werden dürfte, wäre ein Abriss allein aus kosmetischen Gesichtspunkten zu bedenken.

Dirk Eickenhorst nahm die Anregungen der zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürger dankbar entgegen und wird sich um deren Realisierung bemühen.

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