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24. Januar 2006:

Gefahr von rechts wird thematisiert

Jülich. Die Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen und für die Toleranz lädt zu einer Veranstaltung zum Thema „Gefahr von Rechts?“ ein. Die Veranstaltung von und mit Dirk Eickenhorst und Anne Gatzen findet statt am Freitag, 27. Januar, 19.30 Uhr, in der Turnhalle des Kindergartens St. Franz Sales, Franziskusstraße 9, in Jülich.

Der 27. Januar wurde vom damaligen Bundespräsident Roman Herzog als Tag des Holocaust festgesetzt zur Erinnerung an den Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz – dem Synonym für die Verbrechen der Nazis. Die UNO hat 2005 diesen Tag zum weltweiten Tag zur Erinnerung an die Shoah ausgerufen.

Die Jülicher Gesellschaft begeht diesen Tag seit Jahren, um angesichts der Verbrechen der Nazis in deutschem Namen zu werben für Toleranz und Zivilcourage. In diesem Jahr will die Jülicher Gesellschaft die Gefahren deutlich machen, die von nationalistischen fremdenfeindlichen Extremisten ausgehen. Mit Blick auf die jüngsten Wahlerfolge rechtsextremer Parteien wurde daher die Veranstaltung unter das Thema „Gefahr von Rechts?“ gestellt.

Verbunden ist die Veranstaltung mit der Vergabe einer Auszeichnung „für Toleranz und Zivilcourage“. Erstmals gibt es zwei Preisträger. Gabriele Spelthahn, Vorsitzende der Gesellschaft, wird die Auszeichnung an die Arbeitsgemeinschaft „Kopernikusstraße“ (Initiative „Miteinander-Füreinander“), die sich seit 2004 für ein Miteinander von Nationalitäten, Kulturen und Religionen einsetzt, und an die Klasse von Herrn Ernstes am Overbacher Gymnasium, die in besonderer Weise die Veranstaltung zum 9. November gestaltet hat, übergeben.

  © Dirk Eickenhorst 2001 - 2012