3. Februar 2006 (2):
Kommentar "Guten Morgen" der Jülicher Zeitung
Guten Morgen
Eine Veranstaltung der Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen und für die Toleranz regt zum Nachdenken und zur genaueren Beobachtung der „Gefahr von rechts“ an, durchaus notwendig in der heutigen Zeit.
Allerdings bedarf es auch umgekehrt der Vorsicht, dass jemand, der eine Lonsdale-Jacke oder Rangers-Stiefel mit Stahlkappen oder vielleicht ein Symbol germanischen Ursprungs um den Hals trägt, nicht zwangsläufig ein „Nazi“ sein muss. Dies betonte auch Dirk Eickenhorst bei seinem Vortrag.
Oberflächlichkeit und Verallgemeinerung sind kontraproduktiv. Im Gegenteil bedarf es eines klareren Kopfes und einer genaueren Beobachtung, ob sich derartige Anzeichen – hier spielt auch der Umgang mit dem „Anderssein“ eine entscheidende Rolle - häufen. Daraus sollte man freilich Konsequenzen ziehen, denn es gibt sie, die schleichende Gefahr, meint
Julia


