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9. Juni 2005:

Markt Wars Episode 05

Dirk Eickenhorst aus Jülich persifliert die Pläne zur Teilöffnung des Jülicher Marktplatzes:

Es war einmal in einer gar nicht so weit entfernen Galaxis namens Jülich…

Rückblick: Wir befinden uns mitten im Reich des einsamen „Imperators Stommel“, der von der Brücke seines Sternenkreuzers „Rathaus 2“ aus versucht, das Imperium zu regieren.

Wir schreiben das Jahr 2000 galaktischer Zeitrechnung.

Die „schwarzen Lords der CeDeUh“ unter der Führung des gefürchteten „Darth Gunia“ schickten sich an, ihre neue Geheimwaffe, den „mächtigen Mist“, nach Jülich zu bringen. Um genügend Platz für den „mächtigen Mist“ zu schaffen, wollten sie den Hauptstern der Galaxis Jülich, genannt „Marktplatz“, zur Parkzone für die Raumschiffe des Volkes machen, und ihn darüber hinaus für den intergalaktischen Durchgangsverkehr öffnen.

Zu Anfang gab es auch positive Reaktionen auf dieses Vorhaben, vor allem von den Geschäfte treibenden Raumfahrern, die den schwarzen Lords nahe standen.

Aber dann traten die „roten Sozi-Ritter“ unter der Führung ihres weisen Oberhauptes „Obi-Wan-Köhne-obi“ auf den Plan, und unter großem Einsatz gelang es ihnen binnen kurzer Zeit, nahezu das gesamte Volk gegen den Plan der Anhänger des „Darth Gunia“ aufzubringen.

Der Stern „Marktplatz“ konnte so gerade noch einmal den Folgen des „mächtigen Mist“ entgehen.

Heute, Galaxis Jülich: Fünf Jahre sind vergangen. Heftige (Wahl-)Kämpfe haben die Situation in Jülich verändert.

Die schwarzen Lords sind mächtiger geworden, und unter der Leitung Ihres neuen Anführers, „Darth Capellmann“, wollen sie erneut versuchen, den „mächtigen Mist“ zum Marktplatz zu bringen.

Dieses Mal aber wollen sie es cleverer anstellen, und so wollen sie den Untertanen des Imperiums gar nicht erst sagen, dass es um den „Marktplatz“ geht. Sie behaupten einfach, sie würden den „mächtigen Mist“ nur am Wrack des Sternenkreuzers „Rathaus 1“ vorbeiführen, und nur ein einzelner Planet des Sternsystems „Marktplatz“, genannt „Marktstand“, müsse weichen. Geparkt würde nun im Sternhaufen „Düsseldorfer Straße“. Ein schwarzer Schatten senkt sich über „Jülich“.

Gibt es eine Rettung für „Marktplatz“? Wird die Macht mit den geschwächten „Sozi-Rittern“ sein? Wird deren neues Oberhaupt, der weise „Sozi-Meister Anhalt“, den schwarzen Lords der CeDeUh Einhalt gebieten? Wird das Volk auch dieses Mal die Kraft haben, sich gegen die schwarzen Lords zu stellen?

Die „roten Sozi-Ritter“ sind sich ihres Sieges im Kampf um den Stern „Marktplatz“ gewiss, wissen sie doch: Egal, wie oft die schwarzen Lords den „mächtigen Mist“ zum Marktplatz bringen wollen, das Volk weiß: Es ist und bleibt immer nur „mächtiger Mist!“

Copyright: Dirk Eickenhorst 2005

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